Unverzichtbare Glasurtechniken für neue Töpfer

Ausgewähltes Thema: Unverzichtbare Glasurtechniken für neue Töpfer. Tauche mit uns in die schimmernde Welt der Glasuren ein – mit klaren Grundlagen, erprobten Kniffen und kleinen Werkstattgeschichten, die Mut machen. Abonniere den Blog, stelle Fragen in den Kommentaren und teile deine Experimente!

Grundlagen der Keramikglasur verstehen

Was eine Glasur wirklich ist

Eine Glasur ist im Kern ein dünnes, glasiges Silikatnetzwerk, das beim Brand schmilzt und mit dem Scherben verschmilzt. Sie besteht typischerweise aus Silika, Flussmitteln und Tonanteilen. Für neue Töpfer hilft dieses Bild, um Konsistenz, Dicke und Brandverhalten zu begreifen.

Temperaturbereiche souverän lesen

Steingut glüht oft um Kegel 06–04, Steinzeug eher Kegel 5–6 und Porzellan bis Kegel 10. Diese Bereiche bestimmen, wie stark deine Glasur schmilzt, fließt und haftet. Achte darauf, Rezept und Ofenprogramm aufeinander abzustimmen, um Überraschungen zu vermeiden.

Sicherheit und Lebensmittelechtheit

Nicht jede Glasur ist automatisch lebensmittelecht. Vermeide lösliche Schwermetalle, brenne vollständig aus und teste Schnittfestigkeit mit Zitronensäure oder Essig. Lüfte beim Sprühen, trage Maske beim Abwiegen trockener Rohstoffe und frage nach Materialdatenblättern. Schreib uns deine Fragen, wir helfen gerne weiter.

Auftragsmethoden: Tauchen, Sprühen, Pinseln

Beim Tauchen entscheidet die Dauer über die Schichtdicke: eine ruhige Sekunde ist oft genug. Rühre die Suspension gleichmäßig, prüfe die spezifische Dichte, und halte das Werkstück stabil. Eine alte Meisterin zeigte mir, wie ein leichtes Kippen Nasen verhindert – probiere es und berichte!

Farbchemie und Oberflächen: Von transparent bis matt

Transparente Glasuren zeigen Details, opake verdecken und vereinheitlichen, matte streuen Licht und fühlen sich samtig an. Opazität erreichst du oft mit Zinn- oder Zirkonsilikat, Mattheit mit Magnesiumträgern. Führe kleine Serien, um den Sweet Spot zwischen Haptik und Haltbarkeit zu finden.

Farbchemie und Oberflächen: Von transparent bis matt

Kupfer für Türkisgrün in reduzierender Atmosphäre, Kobalt für intensives Blau, Eisen für Honig, Bernstein oder Tenmoku. Dosierung macht den Unterschied zwischen subtil und schrill. Notiere Prozente, Ofenprogramm und Ergebnis. Teile deine Protokolle in den Kommentaren, damit alle profitieren.

Testkacheln und Kegel als Navigationshilfe

Standardisierte Testkacheln zeigen ehrlich, was auf deinen Gefäßen passieren wird. Brennkegel belegen die reale Hitzearbeit, nicht nur die eingestellte Temperatur. Beschrifte Kacheln mit Rezept, Dichte, Datum. Poste dein Template für Brennprotokolle – wir stellen eine druckbare Version bereit.

Spezifische Dichte und Viskosität im Griff

Ein einfaches Hydrometer oder eine Waage für Dichtetests verhindert Rätselraten. Viskosität beeinflusst Auftrag, Fluss und Trocknung. Halte Zielbereiche fest, rühre konsequent auf und siebe regelmäßig. Wer unsere Spickzettel möchte, kommentiert mit „Dichte“ – wir senden die Richtwerte per Newsletter.

Kleine Serien, große Erkenntnisse

Arbeite mit Dreier- oder Fünferreihen: eine Variable pro Serie ändern, alles andere konstant halten. So erkennst du Zusammenhänge schnell. Fotografiere, vergleiche unter Tageslicht und notiere haptische Eindrücke. Teile deine Serienplanung – die Community liebt nachvollziehbare Experimente.

Werkstattgeschichten und ermutigende Anekdoten

Mein erster Becher bekam eine zarte, transparente Glasur, die die Drehrillen betonte. Ich hatte Angst vor Läufern, doch die dünne Tauchtechnik zahlte sich aus. Als ich ihn hob, spiegelte sich das Fensterlicht – ich war sofort süchtig. Poste dein erstes Erfolgserlebnis!

Werkstattgeschichten und ermutigende Anekdoten

Einmal pinselte ich zu hastig und brannte zu früh. Nadelstichlöcher überall. Nach gründlichem Sieben, längerer Trocknung und einer Haltephase glättete sich alles. Geduld rettete den Brand. Wenn du gerade frustriert bist, schreib uns – wir finden die nächste kleine, machbare Verbesserung.
Starsunestetik
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.