Keramikglasuren für Einsteiger: Dein klarer Start

Ausgewähltes Thema: Einsteigerleitfaden zu Keramikglasuren. Tauche freundlich und ohne Fachjargon-Ballast in die bunte, glasige Welt der Keramik ein. Hier erwarten dich Grundlagen, praktische Tipps, erprobte Abläufe und kleine Geschichten, die Mut machen. Abonniere den Blog, stelle Fragen und teile deine ersten Glasurexperimente mit uns!

Was ist eine Glasur? Die Basis verstehen

Eine Keramikglasur ist im Kern eine Mischung aus Silika für das Glas, Tonerde für Stabilität und Flussmitteln zur Schmelzsenkung. Dazu kommen Wasser zum Auftragen und oft Farboxide. Verstehe diese vier Rollen, und du erkennst, warum Glasuren glänzen, mattieren, laufen oder verzeihen.

Was ist eine Glasur? Die Basis verstehen

Glasur und keramischer Körper müssen zusammenpassen. Ihre Ausdehnung beim Abkühlen bestimmt, ob Risse (Krakelee) entstehen oder die Glasur kriecht. Ein passendes Duo entsteht durch richtige Brenntemperatur, ausgewogene Rezeptur und aufmerksame Tests auf Testkacheln.

Anwendungstechniken, die funktionieren

Beim Tauchen sorgt die richtige Dichte der Glasursuspension für eine gleichmäßige, wiederholbare Schichtdicke. Rühre gründlich auf, siebe feines Material und tauche mit ruhiger Hand. Beim Gießen kontrolliert langsames Drehen die Verteilung und vermeidet Nasen sowie dicke Kanten.

Anwendungstechniken, die funktionieren

Mit weichen, breiten Pinseln und mehreren dünnen Schichten erhältst du gleichmäßige Oberflächen. Warte zwischen den Lagen kurz, bis die matte Feuchte verschwindet. Rühre während des Arbeitens regelmäßig auf, damit sich keine schweren Partikel am Boden absetzen.
Farboxide verstehen
Eisen liefert erdige Töne, Kupfer bringt Türkis bis Rot, Kobalt ein intensives Blau. Die Konzentration, der Brennbereich und die Atmosphäre entscheiden über Nuancen. Starte niedrig dosiert, steigere vorsichtig und vergleiche Proben nebeneinander auf einer Referenzplatte.
Matt, seidenmatt, glänzend
Der Glanzgrad hängt von Rezeptur und Reife ab. Mehr Tonerde und Kristallbildung begünstigen matte Oberflächen, gut geschmolzene, glasreiche Systeme glänzen. Teste seidenmatte Varianten für haptische Wärme und kombiniere sie mit glänzenden Akzenten für spannende Kontraste.
Layering, Wachsresist und Linien
Mehrschichtige Glasuren erzeugen Tiefe. Mit Wachsresist bleiben Bereiche frei, Linien entstehen scharf. Achte auf Gesamtdicke, damit nichts überläuft. Teile Fotos deiner Lieblingskombinationen, damit andere Einsteiger von deinen Entdeckungen profitieren und weiterexperimentieren.

Brennen, Kegelnummern und Ofenatmosphären

Kegel zeigen dir, wie weit der Brand fortgeschritten ist. Setze sie neben deine Stücke, um die tatsächliche Wärmearbeit zu prüfen. Eine klare Notiz zum Zielkegel schafft Verlässlichkeit, besonders wenn du Rezepte teilst oder in unterschiedlichen Öfen brennst.
Ein schlichter Becher zeigt sofort, wie gleichmäßig du auftragen kannst. Klarglasur offenbart jede Unebenheit, ideal zum Üben. Teile dein Ergebnis und schreibe, welche Pinsel du nutzt und wie lange du zwischen den Schichten wartest – andere profitieren direkt davon.
Kombiniere eine seidenmatte Glasur innen mit glänzendem Rand. So lernst, Kanten sauber zu führen und Übergänge zu kontrollieren. Notiere Mischungsverhältnisse, Tauchzeit und Brennkurve, damit du gelungene Ergebnisse später reproduzieren kannst.
Mit Wachsresist schaffst du grafische Flächen, die beim Tauchen frei bleiben. Übe zuerst auf Testzylindern, dann auf einer kleinen Vase. Zeige deine Muster in den Kommentaren und frage nach Farbkombinationen, die gut harmonieren, ohne zu verlaufen.

Lernkurve mit Herz: Eine kleine Ateliergeschichte

Meine erste Schale kam wunderschön blau aus dem Ofen – und sang beim Abkühlen mit feinen Rissen. Statt zu verzweifeln, testete ich dünneren Auftrag und langsamere Abkühlung. Die nächste Serie blieb ruhig. Teile deine Aha-Momente, damit andere schneller lernen.
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